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Das OzonlochWer durch einen strömenden Regen geht und einen Schirm dabei hat, wird nicht nass. Doch sobald der Schirm ein Loch bekommt, wird es unangenehm: zuerst tröpfelt das Wasser nur hinein, irgendwann entsteht ein zweites Loch und schließlich steht man, trotz Schirm, völlig durchweicht im Regen.
So wichtig die Ozonschicht für unser Überleben ist, so empfindlich und vergleichsweise dünn ist sie aber auch - und wir spielen ihr übel mit. Seit mehr als zwanzig Jahren haben wissenschaftliche Forschungen gezeigt, dass wir die Ozonschicht immer mehr zerstören, indem wir in das empfindliche Gleichgewicht unserer Atmosphäre große Mengen von chemischen Substanzen einbringen, die mit dem Ozon reagieren und es vernichten. Erst 1985 begannen die Wissenschaftler, die immer niedriger werdenden Ozonwerte über der Antarktis ernst zu nehmen und sprachen von einem "Ozonloch". Fast zehn Jahre später, 1992, wurde auch auf der Nordhalbkugel entdeckt, dass über der Arktis im Frühjahr ein Ozonloch entstand, durch das mehr ultraviolette Strahlung dringen kann. |